Welche AFIR-Pflichten muss ein deutscher CPO operativ nachweisen?
AFIR verpflichtet deutsche CPOs, mehrere Pflichten je oeffentlich zugaenglichem Ladepunkt operativ nachzuweisen. Die Verordnung (EU) 2023/1804 gilt seit dem 13. April 2024 unmittelbar. Aus der bestehenden FAQ ergeben sich vier besonders pruefbare Bereiche: Ad-hoc-Zahlung nach Artikel 5, Preistransparenz nach Artikel 7, primaer kWh-basierte Abrechnung nach Artikel 5 Absatz 4 und Datenmeldung an den National Access Point im DATEX-II-Format. Betroffen sind alle oeffentlich zugaenglichen Ladepunkte nach Artikel 1 AFIR. Bei DC-Schnellladern ueber 50 kW muessen Zahlungsweg, Preislogik und Anzeige besonders sauber dokumentiert sein. Fehlende Ad-hoc-Zahlung kann ab EUR 5.000 pro Ladepunkt und Jahr kosten. ChargeSuite bildet diese Pflichten als Kontrollpunkte ab, damit Betreiber sehen, welcher Ladepunkt welche AFIR-Anforderung erfuellt und wo Evidenz fuer eine BNetzA-Pruefung fehlt. Fuer den Nachweis sollten Betreiber je Ladepunkt Frist, Regelwerk, verantwortliches System und offene Massnahme speichern; so bleibt bei 5, 50 oder 500 Ladepunkten klar, welche Pflicht erledigt ist, welche Evidenz fehlt und ob die naechste Pruefung Zahlung, Messung, Datenmeldung oder Cybersicherheit konkret betrifft.