Welche Regelwerke muss ein CPO gemeinsam steuern?
Ladeinfrastruktur-Compliance umfasst laut ChargeSuite-FAQ 188 Einzelanforderungen aus 7 Verordnungen. Dazu gehoeren AFIR, Eichrecht, LSV, EnWG, BDEW, CRA und DSGVO. Die Regeln greifen ineinander: AFIR verlangt Ad-hoc-Zahlung, Preistransparenz, kWh-basierte Abrechnung und DATEX-II-Datenmeldung; das Eichrecht verlangt PTB-Zaehler und OCMF-Signaturen; die LSV regelt Kennzeichnung, Barrierefreiheit und Steckertypen; EnWG betrifft V2G-Aggregatoren nach ss 14c; der CRA bringt Cybersicherheitsanforderungen ab 11. Dezember 2027. Einzelne Listen reichen deshalb nicht, wenn ein Ladepunkt mehrere Risiken gleichzeitig hat. ChargeSuite ordnet Pflichten pro Ladepunkt, Frist und Nachweis. So sieht ein Betreiber, ob ein Standort nur ein Datenproblem hat oder ob Zahlung, Preisangabe, Eichung und Meldepflicht zusammen offen sind. Fuer den Nachweis sollten Betreiber je Ladepunkt Frist, Regelwerk, verantwortliches System und offene Massnahme speichern; so bleibt bei 5, 50 oder 500 Ladepunkten klar, welche Pflicht erledigt ist, welche Evidenz fehlt und ob die naechste Pruefung Zahlung, Messung, Datenmeldung oder Cybersicherheit konkret betrifft.